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04.04.2021

Impuls am Ostermontag

Der Weg von Jerusalem nach Emmaus ist der Weg der Reifung unseres Auferstehungsglaubens.

Das Weggehen von Jerusalem ist ein Ruhe finden wollen in einer ständigen, kaum aushaltbaren inneren Unruhe. Es ist der Seelenzustand von allgegenwärtigen Zukunftsängsten, unheilbarer Trauer, verzweifeltes Fragen und Suchen wie es weitergehen soll.

Augen voller Sorgen und Tränen erkennen das Hinzutreten des göttlichen Weggefährten nicht. 

Und doch:

In manchen Momenten tut sich das Leben vor einem auf und der Mensch darf tiefe Sinnzusammenhänge erkennen. Es wird ihm die Begleitung des göttlichen Weggefährten gewahr. 

Diese Erfahrungen, von denen man weiß, dass man sie nicht aus eigener Kraft geschafft hat, sondern nur durch den auferstandenen Christus als inneren Begleiter, sind sein Ja zu unserer Bitte: „Bleib bei uns, Herr“.

Autorin: Helga Lang, Gemeindereferentin