Klagemauer in der Fastenzeit
Wir vom Kirchortsrat Meckenhausen wollen während der Fastenzeit allen Kirchenbesuchern eine besondere Art anbieten, wie Gebetsanliegen vor Gott gebracht werden können.
Seit dem 1. Fastensonntag steht vor unserem Altar eine „Klagemauer“ aus Ziegelsteinen. Auf einen Gebetszettel kann anonym das Anliegen geschrieben und in die Mauer eingefügt werden. Bei den Gottesdiensten an den Wochenenden werden sie unbesehen mit in die Fürbitten aufgenommen. In der Osternacht sollen alle Gebetszettel im geweihten Feuer verbrannt werden als Zeichen, dass unsere Anliegen bei Gott aufgehoben sind. Es kann auch ein kleines Licht angezündet werden.
Dieses Ritual hat in der Hofkirche in Neumarkt schon eine längere Tradition und wurde dort gut angenommen. Wichtig war uns, dass die „Klagemauer“ einen Bezug zur Eucharistie hat. Deshalb schien uns der Platz vor dem Altar besonders gut geeignet.
Autorin: Elisabeth Harrer





