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04.12.20-Adventsfenster Ministranten der Pfarrei HIP

Das Leben der heiligen Barbara

Barbara lebte etwa 300 Jahre nach Christus. Sie war ein ungewöhnlich schönes Mädchen. Ihr Vater war ein reicher Kaufmann. Er war sehr vornehm und hatte viel Geld. Seine Tochter Barbara verwöhnte er sehr. Er kaufte ihr oft kostbare Spielsachen und schöne Kleider. Als Barbara größer wurde, schenkte er ihr Gold und Schmuck. Barbara war so schön, dass viele Männer sich nach ihr umschauten. Das ärgerte den Vater sehr. Er wollte seine Tochter, wenn sie erwachsen würde, nur einem reichen und angesehenen Mann zur Frau geben. Er ließ Barbara nie aus den Augen. Eines Tages musste er in ein fernes Land reisen. Damit Barbara nichts geschehen konnte, schloss er sie in einen Turm ein. Dort war Barbara viel allein, sie hatte nur eine alte Dienerin bei sich. Einmal kam unten am Turm ein Mann vorbei, der hörte Barbara singen. Er blieb stehen und rief sie. Barbara war froh, dass sie mit jemandem sprechen konnte. Der Mann - er hieß Origines - erzählte Barbara, dass er Menschen zu Gott führe. Das interessierte Barbara sehr und sie wollte auch von Gott hören. So erzählte ihr Origines von Jesus Christus. Einmal brachte er Barbara auch die Bibel mit. Barbara las nun all die Geschichten von Jesus und seinen Jüngern und dachte viel darüber nach. Wenn sie etwas nicht verstand, fragte sie Origines. Barbara hatte nur noch einen Wunsch: Sie wollte auch zu Jesus gehören. Sie ließ sich taufen und begann so ein neues Leben mit Gott. In ihrem Turm waren zwei Fenster. Barbara ließ ein drittes Fenster in den Turm schlagen: ein Fenster für Gott Vater, eines für Gott Sohn und eines für den Heiligen Geist. In die Wand ritzte sie das Kreuzzeichen.
Als ihr Vater von der Reise zurückkehrte, fragte er sie gleich, was die drei Fenster und das Zeichen an der Wand zu bedeuten haben. Barbara antwortete ihm: Ich liebe Jesus und gehöre zu ihm. Da wurde ihr Vater böse. Er wollte, dass Barbara ihm ganz allein gehöre und gehorche. Sie sollte Gott vergessen. Aber Barbara blieb Gott treu. In seiner Wut schleppte sie der Vater zum Richter. Barbara wurde ins Gefängnis geworfen, gefoltert und gequält. Schließlich musste sie sterben, weil sie ihren Glauben an Jesus nicht aufgeben wollte. Der bekannteste Volksbrauch ist der der Barbarazweige. Am 4. Dezember werden Zweige abgeschnitten und in einer Vase in die Wohnung gestellt. Dieser alte Volksbrauch wurde mit dem Barbaratag in Verbindung gebracht, da die Zweige in dem zeitlichen Abstand des Barbaratages vom Christfest zum Blühen kommen.

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